Grand Duchess Maria Vladimirovnaof Russia Grand Duchess Wladimir
Miechen Grand Duchess Wladimir, aunt of the last Czar of Russia
Maria-Pawlowna Grossfürstin Vladimir mit Stern aus 
                      dem Strahlen-Diadem
					  
                   
				   Grand Duchess Helena Vladimirovna of Russia verh. m it 
                      Prinz Nicholaos von Griechenlang und Dänemark
					  
                    
					Gräfin Helene Marina Elisabeth von Toerring-Jettenbach 
                      verh mit Ferdinand von Habsburg-Lothringen Graf von Kyburg, 
                      Archduke of Austria.
					  
                   
				   Prinzessin Elizabeth von Griechenland verh. mit Graf Toerring-Jettenbach
					
                    
					 Sophie von Habsburg-Lothringen Archduchess of Austria 
                      verh. mit Fürst Mariano Hugo zu Windisch-Gratz

Den Hofkokoschnik trug die Grossfürstin bei Gelegenheiten wie dem Geburtstag des Zaren (zusammen mit der erforderlichen Courschleppe). Bei weniger offiziellen Gelegenheiten, zeigt sie höchste Eleganz der BelleEpoque mit Couturekleidern aus St Petersburg und Paris. Der Schmuck den sie hierzu trug, war ausgesucht vornehm und geschmackvoll
Beliebt waren die grossen Kostümbälle, sie bildeten später die Grundlage für den Reichtumsmythos des russischen Hofes, anders als vielleicht bei ähnlichen Anlässen in Westeuropa, wurde die Gelegenheit in Rußland auch zum Präsentieren des reichen Juwelenschmucks genutzt. Wohl auch wegen des großen Aufwands hielt man es dann auch für wichtig, die Kostüme auf Photographien festzuhalten. In einem Zeitungsbericht von 1883 las man folgendes:
"Großfürstin Maria Pawlowna zeigte sich im reichen Festtagskostüm einer Bojarin des 17.Jahrhunderts. Auf dem Haupt ihrer Hoheit befand sich der hohe Kokoschnik in Nowgoroder Art.
Der Kokoschnik, Umhang und Kleid aus Goldbrokat hatten aufgenäht verschiedenfarbige Edelsteine sowie Perlen."
Sie nutze grosszügig und verschwenderisch, zur Verziehrung der historisierenden Gewänder, ihre berühmten Smaragde und alle Juwelen und scheute sich nicht auch neue Preziosen zu bestellen um sie zu integrieren, wie z. B. ihre Wasserfall-Diamant-Aigrette von Chaumet, mit Diamanten in facettiertem Tropfen (Briolett) Schliff von insgesamt 75 Karat. Der "Chute d`eau", zwanzig auf wasserfallartigen Bögen beweglich und schwebend, angebrachten Diamantbrioletts, im Wert von 60 000 Franc, die sich bei jeder Bewegung, in ein aussergewöhnliches Glitzern und Funkeln verwandelten. Ebenfalls von Chaumet, ein Diadem komponiert aus Schilfbündel in Diamanten und Gold, das sich über den Brauen traf, diese Juwel, eine typische Verkörperung des Stils der Belle Epoque, stand ihr ganz hervorragend.

Bevorzugte Juweliere waren Faberge (bei dem sie auch ihre wertvollsten Stücke im Safe deponierte), Bolin von dem sie ein diamantbesetztes Strahlen-Diadem, ein Geschenk ihres Gatten im Wert von unglaublichen 120 000 Rubeln besass und ihr Lieblingsdiadem, gefertigt 1885 mit den in Diamantkreisen hängenden tropfenförmigen Perlen, das heute im Besitz der englischen Königin ist, läßt sich aus stilistischen und technischen Gründen Bolin zuschreiben, nicht Cartier.

 

Oben im Bild rechts die Großfürstin mit einem Kopfschmuck, in Form eines Sterns, der Strahlenkranz ist sowohl als Halsband, als auch als Diadem zu tragen. Der Mittelpunkt des Sterns ziehrt ein grandioser, sechseckiger Smaragd von 107 Karat, eine wunderbare Version einer Strahlensonne.

Daneben ihre Tochter Helena Vladimirovna, verheiratet mit dem Prinzen Nicholaos von Griechenland und Dänemark und dem Strahlen-Diadem ihrer Mutter, das eine Edelversion des russischen Kokoshnik und ursprünlich als Teil der russischen Tracht, aus Stoff und mit langen Bändern auf beiden Seiten getragen wurde.

aus Erinnerungen Kronprinzessin CecilieK. F. Koehler, Leipzig 1930
Hochzeit Großfürstin Helene Wladiminowna mit Prinz Nikolaus von Griechenland
Die Hochzeit fand im Großen Palais von Zarskoe Selo statt, wohin wir am Morgen in einer Troika fuhren. Sämtliche Großfürstinnen und ihre Damen erschienen in russischer Tracht mit dem Kokoschnik; dieser war ein ovaler, mit Seide überzogener und mit Brillanten oder Perlen besetzter Kopfputz, wenn er nicht, wie bei den Zarinnen, als Brillant-Diadem in der vorgeschriebenen Form erschien.
Der Kokoschnik durfte nur von den russischen Großfürstinnen und den Damen des Hofes getragen werden. Die Kleider der Großfürstinnen waren sämtlich aus weißem Atlas, kaftanartig mit einer streng geschnittenen Schneppentaille, an der vorn ein Band mit Juwelenknöpfen angesetzt war, dazu kleine Puffärmel und eine farbige große Samtschleppe von der Taille ab. Jede Dame des Gefolges trug die Farbe ihrer Herrin. Die ausländischen Prinzessinnen erschienen in großer Toilette und Schleppe nach gewöhnlichem Muster sowie mit dem sogenannten Hofausschnitt, der die Schultern frei ließ, wie es auch in Berlin Vorschrift war.

Nach alter Sitte hatte meine Urgroßmutter noch zwei Kammerfrauen aus gebildeten, meist aus adeligen Kreisen, die für den schönen Schmuck verantwortlich waren und Bestellungen machten.




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Die Collection ihrer Tiaras

Die Paruren

Broschen

Armbänder

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