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TIARAS : Französischen Kronjuwelen mit Saphiren
Der Historische Saphir Schmuck der Kaiserin Marie-Louise
Als Marie-Louise von Habsburg (12.Dez 1791 - 17. Dez. 1847), Tochter des Kaisers Franz I. von Österreich am 2. April 1810 den Kaiser Napoleon I. heiratete, brachte sie in ihrer reichen Mitgift eine Reihe bedeutender Juwelen und Schmuck von unschätzbarem Wert nach Paris.
Unter diesen Stücken befand sich als eines der Hauptobjekte eine Saphire-Parure von erlesener Schönheit, zusammengefügt aus 46 lichtblauen, leicht rosa schimmerden Saphiren gleicher Tönung und von von abgestufter Grösse, in Hunderten von Brillanten feinster Qualität montiert.
Es handelt sich um das eigentliche Hochzeitsgeschenk des Kaisers an seine Tochter, mit dem er den glanzvollen Abschluss der Verbindung des österreichischen mit dem französischen Kaiserreich besiegelte.Marie-Louise trug den Schmuck bei mehreren Gelegenheiten, oben im Bild die Orginalgrösse des Schmucks.
Nach dem Zusammenbruch des Napoleonischen Reiches gelangten die Juwelen als Privatbesitz der Exkaiserin zurück nach Wien.
Während ihrer Regierungszeit als Herzogin von Parma (1816-1847) wurde der Schmuck dort aufbewahrt und kam erst nach ihrem Tode zurück in die private Schatzkammer des österreichischen Kaisers.
Franz-Joseph der spätere habsburgische Kaiser, überliess die Juwelen 1860 seinem Bruder. Die letzte Besitzerin war die Herzogin von Habsburg-Lothringen(??), eine Grossnichte des alten Kaisers, diese Herzogin könnte auf dem Bild oben abgebildet sein, als sie den Schmuck trug. Bei der teilweisen Besetzung Österreichs durch die Russen 1945 wurden die Juwelen eilig in Sicherheit gebracht; hierbei gingen leider die bis dahin existierenden und mit dem kaiserlichen Wappen versehenen Originaletuis verloren.Die Parure ist im feinstem Directoire-Stil gehalten. In ihrer jetztigen Form wurd sie wohl 1809/10 in Wien gestaltet und teilweise auch damals neu geschaffen.
Teile davon dürften jedoch noch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert stammen und neu zur Verwendung gekommen sein.So zeigt das Halsband deutlich den Stil von 1770 und die drei florentinischen Lilien (in ihrer Form auf das Haus Habsburg-Toscana bezüglich) den Geschmack der Zeit um 1795.
Das relativ einfach gehaltene Diadem trug zwischen seinen vier Tropfen ursprünglich zusätzlich die drei erwähnten Lilien, die erst in neuerer Zeit zu einzelnen - und besser verwendbaren - Broschen umgearbeitet wurden, die Kaiserin Marie-Louise trug sie noch auf dem Diadem.
Diadem
Der Stinreif in Goldfassung mit doppeltem Band aus Brillanten, darauf fünf Rosetten mit je einem von Brillanten umgebenen ovalen Saphir, zwischen diesen Rosetten durchbrochene S-förmige Motive. Über dem Stirnreif ein nach oben sechsfach gezacktes Brillantband, vier Spitzen in grosse tropfenförmige Saphire auslaufend. (80 000,--SFR)Halsschmuck
An einfacher Halskette mit zehn rechteckigen-ovalen Saphiren zwischen Rosetten von je fünf Brillanten hängt reiches, mit Blütenformen durchsetztes Zweig- und Bänderwerk. Darin als Rosetten und daran als Anhänger neun grosse, rechteckige und sieben kleine von Brillanten umrandete Saphire. Das ganze Gehänge mit Brillanten und Diamantrosen dicht besetzt.(SFR 250 000,-)Armband
Durchbrochenes Band aus 16 lilienförmigen, mit Brillanten besetzten Motiven, darauf in regelmässigen Abständen acht grosse, rechteckige Saphire montiert.(SFR 45 000,--)Brosche Diadem-Mittelteil
Diese Brosche war ursprünglich das Mittelstück des Diadems. In Form einer grossen florentinischen Liie, mit Brillanten und Diamantrosen dicht besetzt, als Band ein grosser rechteckiger Saphir. (SFR 35 000,--)
Zwei Broschen - Diadem Teile
Ursprünglich die Seitenstücke des Diadems. In Form von mit Teils grossen Brillanten besetzten Lilien als Band je ein grosser rechteckiger Saphir.(SFR 40 000,--)source: Stucker Auktions-Aufrufpreis 450 000,--
bei den aufgeführten Schätzungswert wurde vornehmlich das Material der Einzelstücke in Betracht gezogen; darüber hinaus besitzten die Juwelen natürlich den Wert stilvoller Antiquitäten und vor allem den unschätzbaren Wert hochbedeutender historischer Stücke. 3. Dezember 1964
Sapphire Parure of the Marie-Louise Empress of France
The magnificent sapphire and diamond parure of the Empress Marie-Louise of France was made in Vienna before 1810.
This parure was one of the jewels, who gave Emperor Franz to his daughter when she married Emperor Napoleon Bonaparte.
The entire suite was buried during the II.war to save it from occupying forces, but it was retrieved afterwards and sold in 1964. The where about is unknown.Special thanks to Uwe, who gave me that wonderful information!
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Rubin Parure des französischen Kaiserhauses | Imperial Ruby-Diamond-Parure of France
Entwurf der Rubin Parure der französischen Krone | Sketch of the Imperial Ruby-Diamond-Parure
Modell der Rubin Parure aus dem 19.Jhdt | Replica of the Imperial Ruby-Diamond-Parure
Die Orginalversion der Smaragd Parure | The Imperial Emerald-Diamond-Parure
Die Kaiserin mit der Smaragd-Garnitur | The Empress wearing the Emerald-Parure
Spätere Versionen der Smaragd Tiara | Later Versions of the tiara
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