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Erbe und Erbschaft Smaragde der spanischen Königin Ena
Ein überraschend grosses Erbe
Erst legte sie das Etui enttäuscht beiseite, den vermeidlichen Fächer, von denen die Kaiserin von Frankreich viele besass und gerne als Erinnerungsstücke verteilte, wurde von ihr, dem Patenkind nicht weiter beachtet, sie hatte nach dem Tod der Monarchin 1920, testamentarisch dieses Objekt geerbt, erst lange später wurde sie mit Freude ihres kostbaren Erbes gewahr.
Die Testamentsklausel lautete: " Un etui en forme d´èventail a` ma filleule....."
Kaiserin Eugenie hatte den Schmuck in einem Fächeretui verborgen ihrem Patenkind der Königin Victoria Eugenia von Spanien vermacht. Bei dem Vermächtnis der Kaiserin Eugenia de Montijo, handelt es sich um ein ganz besonderes Juwel.
Im Zenit seiner Herrschaft liess Kaiser Napoleon III. für seine schöne Gemahlin einen im typischen Stil der Epoche um 1860 erhaltenen Smaragdschmuck anfertigen, der zu den hervorragendsten Schöpfungen dieser Art auf der Welt gehört und durch seine strahlende Schönheit und seine fast unschätzbare Kostbarkeit grosses Aufsehen erregte. Vor wenigen Jahrzehnten erst sind die letzten augenzeugen dahingegangen, die die schimmernden Juwelen in den von tausenden Kerzen erleuchteten Sälen der Tuilerien am Halse der Kaiserin noch gesehen haben. Von dem ungeheuren Reichtum an Edelsteinen, die Eugenie besass, gab sie just diesem Schmuck stets bei weitem den Vorzug, konnte sich in den langen Jahren ihres Exils auch nie zu dessen Verkauf entschliessen, nachdem Stück für Stück ihrer Schätze über Antiquare und Goldschmiede den Weg in andere Hände fand.
Für das Geschmeide wurden von den beauftragten Juwelieren neun rechteckige Smaragde von rarer Grösse ausgewählt die seltererweise alle den genau gleichen Farbton zeigen - ein leuchtendes tiefes sattes Grün, die Steine stammen aus den Minen von Muzo und El chivor in Kolumbien.Die Fassung wurde mit 56 grossen und 198 kleineren Brillanten unterschiedlicher Grösse und Maße ergänzt und führte so zu einer Komposition, die an Farbe und Strahlenkraft von überwältigender Wirkung war. Die Halskette besass ursprünglich eine Silbermontour; Weissgold wurde in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts noch nicht verwendet.
Die Königin von Spanien liess diese Fassung bei einem Madrider Hofgoldschmied in Platin und Weissgold ersetzen. Der Ring und die Brosche wurden durch Cartier in Paris in Platin neu gefasst.
Die neun Smaragde in der Grösse von je 14 bis 23 Karat ergeben ein Totalgewicht von 158 Karat. Dazu wurden Brillanten von zusammen über 38 Karat verwendet. Sie sind im Altschliff des 19. Jahrhunderts geschliffen.Der Smaragdschmuck der Kaiserin Eugenie hat eine sehr kurze Besitzerfolge, im Jahr 1961 ersteigerte Cartier bei Stuker in Bern die Smaragdgarnitur in der zuletzt beschriebenen Form von Königin Ena. Sie verkaufte diese, um die Hochzeit ihres Enkels Juan-Carlos mit Prinzessin Sophie von Griechenland zu finanzieren, beide inzwischen das regierende Königspaar von Spanien.
Der Schmuck aus neun Smaragden umfasste Collier, Ring und Brosche. Cartier fasste die Smaragde als Hängemotive eines großen Diamantcolliers, für den Schah von Persien, der es seiner Frau der Schabanu Farah Diba schenkte, sie trug es anlässlich der Feierlichkeiten in Persepolis.
Ein Anhänger ebenfalls aus dem Besitz der Königin, das berühmte Smaragdkreuz verkaufte Cartier an Madame Patino.
vergl "Cinq siecles de joallierei en occident" 1971 /266 .Details der Garnitur signiert Cartier:
Ring, Platin montiert
1 Smaragd, rechteckig ca 16 Karat, 2 Diamanten tropfenförmig zus 0,8 Karat; 6 Diamant-Baquetten, zus 0,6 KaratBrosche, Platin montiert
Smaragd, ca 18 Karat, 1 Brillant 1,5 Karat, 2 Brillanten je ca 1,2 Karat, 1 Brillant ca 0,3 Karat, 80 Brillanten zus ca 2,4 KaratLebensgeschichte Königin Victoria Eugenia (Ena)
Emeralds of Queen Victoria Eugenia
Above Queen Victoria Eugenia of Spain ... a royal, she had taste and a truly regal look.
During her exile she always traveled with all her jewels - causing considerable stress to her staff.Empress Eugénie had bequeathed the emeralds, hidden in a fan case, to her goddaughter the Queen of Spain, who did not at first realize its value and casually put it aside. Cartier´s set the emeralds as the pendant motifs of a large diamond necklace /soutoir.
Chaumet acquiert égalment des gemmes en vente publique comme la parure d´émeraudes de l´impératrice Eugénie mise aux enchères en Suisse par la reine d´Espagne Victoria Eugénie en 1961.
(« Chaumet », Diana Scarisbrick, Alain de Gourcouff Éditeur. 1995. pag. 302)The description of the emerald jewels sold by Queen Victoria Eugenia. As for the buyer, there´s a certain confusion because both Cartier and Chaumet claim to be the successful bidder.
In 1961 Cartier´s bought the emerald jewelry of the Empress Eugénie at Stuker´s auction house in Berne. Consisting of nine emeralds, the collection comprised a necklace, ring and brooch, and was in the form of a later, somewhat clumsy Madrid setting of the twentieth century which was may have re-used the nine emeralds of the tiara once made for the empress by the jeweller Fontenay.
Cartier put this gems on a new diamond-necklace as pendants and sold this in 1971 to the Schah of Persia for his wife the Shabanu Farah Diba, she wore this necklace at the occassion of Persepolis.
**Great thanks to Francisco Luis
Queen Maria Christina Stomacher
Ansorena Bracelet and Wedding-Diadem/ Bandeau of the Duchess of Alba
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